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 3/2019 
 Newsletter des Zentrum Technik und Gesellschaft 
 
 
 
 
 
  
 
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Ihnen den ZTG-Newsletter für das 3. Quartal 2019 zu präsentieren.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!

Ihr ZTG-Newsletter-Team

 
 
 
 
 
 
 
 

Inhaltsverzeichnis

 
 
 

Nachrichten

 
 
 

Aktuelle Nachrichten und Termine

   Fachtagung "Transdisziplinarität als institutionelle Herausforderung für Universitäten“
   am 24. März 2020 in Berlin

   SUMRICA School in Khiva, Oktober/November 2019

   "Sicherheit als Zeitpolitik - Zeitpolitik als Sicherheit" Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft
   für Zeitpolitik am 25. + 26. Oktober 2019

   TU Berlin for Future – Ringvorlesung zum Klimaschutz

   Forschungsaufenthalte von SUMRICA-Stipendiat*innen

   Kurzfilm "Scientists For Future - Aufruf an die Politik"

   Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer in den Zukunftskreis des BMBF berufen
   (Foresight-Prozess 2019-2022)

 

Neue Projekte

   "Regionalisierung 4.0“

 

Rückblick

   International Transdisciplinarity Conference 2019

   Buch "Was Bits und Bäume verbindet" erschienen

 

Personen 

 

 
 
 

Publikationen

 
 
 

Englischsprachige Publikationen

Deutschsprachige Publikationen

 
 
 
 
 
 
 
 

Nachrichten

 
 
 

Aktuelle Nachrichten und Termine

 
 
 

Fachtagung "Transdisziplinarität als institutionelle Herausforderung für Universitäten" am 24. März 2020 in Berlin

 
 

Transdisziplinarität wird auch im deutschsprachigen Raum ein immer wichtigeres Thema. Große gesellschaftliche Herausforderungen benötigen neue Forschungsansätze und innovative Konzepte, um Forschung gesellschaftlich zu verankern. Damit einhergehend müssen traditionelle Ansätze der Wissensgenerierung neu gedacht werden. Universitäten sind folglich in dem gesellschaftlichen Transformationsprozess in besonderem Maße gefordert.

Die im März 2020 stattfindende Fachtagung soll dem Erfahrungsaustausch über Institutionalisierungsprozesse von Transdisziplinarität in universitären Strukturen dienen. Neben Inputs im Plenum wird es Gelegenheiten des Austauschs in kleineren Runden mit Interessierten aus Wissenschaft, Wissenschaftsmanagement, Fördermittelgebern und wissenschaftsnahen Organisationen geben. Wir freuen uns, wenn Sie sich den Termin am 24.03.2020 jetzt schon vormerken. Weitere Details zur Fachtagung werden in den nächsten Wochen veröffentlicht.

Die Fachtagung wird vom Präsidium der Technischen Universität Berlin, dem Zentrum Technik und Gesellschaft  der TU Berlin und der Leuphana Universität Lüneburg  in Kooperation mit dem td-net  ausgerichtet.

Programmentwurf

Ansprechpartnerin am ZTG: Martina Schäfer

 
 
 

SUMRICA School in Khiva, Oktober/November 2019

 
 

Vom 28.10.2019 - 01.11.2019 findet die zweite SUMRICA-School in Khiva, Usbekistan statt zum Thema Accessibility and Sustainable Urban Mobility.

Im Rahmen des Projekts SUMRICA werden drei SUMRICA-Schools zum Abschluss der jeweiligen Meilensteine im Forschungsprojekt durchgeführt. Dort werden die Ergebnisse der Forschungsaufenthalte vorgestellt und diskutiert. Es ist eine Gelegenheit, das während der Forschungsaufenthalte erworbene Wissen einem breiteren Publikum außerhalb des akademischen Bereichs zu präsentieren.

SUMRICA geht die gesellschaftlichen Herausforderungen Zentralasiens in Bezug auf städtische Mobilität durch Kapazitätsaufbau sowie die Stärkung des Bewusstseins akademischer und anderer Einrichtungen für einen nachhaltigen Verkehr an. Hauptaktivitäten, an denen die Projektkooperationspartner beteiligt sind, sind Treffen, darunter Sommerschulen, thematische und administrative Workshops, Forschungsaufenthalte und Veröffentlichungen, die alle die drei Hauptthemen betreffen: (1) Landnutzung / Verkehr, integrierte Verkehrsplanung, (2) umweltfreundliche Mobilität, (3) Verkehrspolitik und Finanzierungsfragen.

Weitere Informationen

Ansprechpartner am ZTG: Wulf-Holger Arndt

 
 
 

"Sicherheit als Zeitpolitik - Zeitpolitik als Sicherheit" - Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik am 25. + 26. Oktober 2019

 
 

Die Deutsche Gesellschaft für Zeitpolitik (DGfZP) lädt am 25. + 26. Oktober 2019 zu ihrer Jahrestagung ein. Das Thema der Tagung lautet "Sicherheit als Zeitpolitik - Zeitpolitik als Sicherheit. Zeitliche und zeitpolitische Dimensionen der Sicherheit im öffentlichen Raum".
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Zentrum für Technik und Gesellschaft (ZTG) der TU Berlin durchgeführt.

Datum: 25. + 26.10.2019
Ort: Hardenbergstr. 16-18, 10623 Berlin
Raum: HBS 005

Programm

Online-Anmeldung

Anmeldeformular zum Ausdrucken (schriftliche Anmeldung)

Die Debatte um Sicherheit im öffentlichen Raum spielt eine große Rolle und wird immer wieder durch aktuelle, häufig singuläre spektakuläre Ereignisse (Anschläge, Überfälle, 'Nachtkonflikte' u. ä.) befeuert. Sicherheit, wenn sie weniger skandalbetont, vielmehr als Vertrautheit, Geborgenheit und Verlässlichkeit interpretiert wird, ist ein wichtiger Bestandteil von Lebensqualität. Die Debatte um Sicherheit ist laut, vielfältig und widersprüchlich. Sie ist politisch brisant, weil unterschiedliche Konzepte von Rechtsstaat, Freiheit und Beschränkung sowie unterschiedliche Interpretationen der Faktenlage über die Sicherheit im öffentlichen Raum aufeinandertreffen.
Allerdings gibt es Aspekte, die praktisch keine Rolle in dieser Debatte spielen: die zeitlichen Dimensionen. Zeit und Sicherheit zusammenzudenken, ist das Ziel der Jahrestagung 2019 der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik.

Ansprechpartner am ZTG: Leon Hempel

 
 
 

TU Berlin for Future – Ringvorlesung zum Klimaschutz

 
 

Ob Fridays For Future oder das Klimapaket der Bundesregierung – Klimaschutz ist in aller Munde. Doch obwohl alle über Klimaschutz reden, sind noch viele Fragen offen. Was sind zentrale Herausforderungen für den Klimaschutz? Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse liegen vor? Wie sehen wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz aus?

Von Energiespeichertechnik über grüne Chemie zu nachhaltiger Digitalisierung und klimaverträglichen Megacities – die Bandbreite der Klimaforschung an der TU Berlin ist groß. In der Ringvorlesung werden vielfältige Fragen zum Klimaschutz aus ingenieurs-, natur- und sozialwissenschaftlicher Perspektive aufgegriffen und diskutiert. Teilnehmer*innen der Vorlesung erhalten einen Überblick über den Stand der Klimaforschung und lernen bestehende Herausforderungen sowie Lösungsansätze für den Klimaschutz kennen.

Die Inhalte werden allgemeinverständlich aufbereitet. Studierende aller Fachrichtungen sowie die interessierte Öffentlichkeit sind zur Teilnahme eingeladen.

Die Veranstaltung wird ausgerichtet von Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer (ZTG), Prof. Dr. Ulf Schrader (ALÖNK), Dr. Viola Muster (ALÖNK), Dr. Gabriele Wendorf (ZTG) und der Studentischen Vereinigung Fridays For Future an der TU Berlin.

Ausgewählte Referent*innen sind: Prof. Dr. Maja Göpel (WBGU), Prof. Dr. Tilman Santarius, Prof. Dr. Ottmar Edenhofer

Zeit: 21.10.2019 bis 17.02.2020 immer montags von 16-18 Uhr

Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, Hörsaal H 2013

Programm

Ansprechpartnerin am ZTG: Martina Schäfer

 
 
 

Forschungsaufenthalte von SUMRICA-Stipendiat*innen

 
 

 

Dr. Azizbek Khasanov (Urgench State University (UrSU), Urgench, Uzbekistan) und Kunduz Damirbekova (Kyrgyz State University of Construction Transportation and Architecture (KSUCTA), Bishkek Kyrgyzstan) haben als neue Stipendiat*innen ihre Arbeit am ZTG im Projekt SUMRICA aufgenommen. So wird die zweite Runde der Forschungsaufhalte im SUMRICA-Projekt Ende November abgeschlossen.

Dr. Azizbek Khasanov arbeitet zum Thema der Optimierung des öffentlichen Nahverkehrs in Urgench, Usbekistan und Kunduz Damirbekova zur Planung des öffentlichen Nahverkehrs Bishkek mittels GIS.

Ansprechpartner am ZTG: Wulf-Holger Arndt

 
 
 

Kurzfilm "Scientists For Future - Aufruf an die Politik"

 
 

 

Die wissenschaftliche Geschäftsführerin des ZTG Martina Schäfer hat gemeinsam mit anderen Scientists For Future einen Kurzfilm "Scientists For Future - Aufruf an die Politik" auf den Weg gebracht. Neben der Stellungnahme von Scienstist For Future vom Frühling 2019 richten die über 100 Wissenschaftler*innen in dem Film einen Appell an die Politik, umgehend wirksame Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen. Von der TU Berlin sind außerdem Prof. Dr. Tilman Santarius und Prof. Dr. Felix Ziegler vertreten.

Ansprechpartnerin am ZTG: Martina Schäfer

 
 
 

Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer in den Zukunftskreis des BMBF berufen (Foresight-Prozess 2019-2022)

 
 

 

Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer, wissenschaftliche Geschäftsführerin des ZTG, ist vom Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Christian Luft, in den Zukunftskreis des BMBF, der den neuen Foresight-Prozess (2019-2022) begleitet, berufen worden. Mit insgesamt 16 Kolleginnen und Kollegen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft soll sie dem Ministerium in den kommenden drei Jahren in Zukunftsfragen beratend zur Seite stehen, eigene Themenvorschläge entwickeln und die Foresight Aktivitäten begleiten. Die Mitglieder des Zukunftskreises unterstützen das BMBF bei der Beschreibung möglicher Zukünfte und vertreten diese bei Bedarf in der Öffentlichkeit. Dazu arbeitet das Gremium eng mit dem „Zukunftsbüro“ zusammen, das für die operative Umsetzung des Foresightprozesses zuständig ist. Der Zukunftskreis ist am 05.09.2019 zu einer ersten, konstituierenden Sitzung im BMBF zusammengekommen:

Foresight ist ein strategischer Prozess des Bundesforschungsministeriums zur Technologievorausschau. Er soll Entscheidungsgrundlagen für die aktuelle Forschungs- und Innovationspolitik liefern.

Weitere Informationen zum Foresight Prozess

Ansprechpartnerin am ZTG: Martina Schäfer

 
 
 
 
 
 
 
 

Neue Projekte

 
 
 

WIR "Regionalisierung 4.0"

 
 
 

Das Projekt geht von einem umfassenden Innovationsverständnis aus, welches nicht einseitig technologisch ausgerichtet ist, sondern auch soziale Innovationen wie neue unternehmerische Praktiken, Organisationsweisen, Identitäten einschließt und die soziale Wirkung technologischer Innovationen betont. Das Konsortium umfasst zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen und Praxispartner aus der Region; die Koordination liegt bei der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE).

Ansprechpartnerin am ZTG: Martina Schäfer

 
 
 
 
 
 
 
 

Rückblick

 
 
 

International Transdisciplinarity Conference 2019 - Joining Forces for Change 10-13 September, Conference Centre Wallenberg, Gothenburg, Sweden

 
 

Das ZTG hat sich mit mehreren Beiträgen aus dem Projekt TransImpact an der ITD 2019 beteiligt: Martina Schäfer et al.: Capturing and strengthening societal effects of TD-research, Part I and II (Session) Emilia Nagy et al.: More than generalization of knowledge and creating outputs - Recommendations for promoting transfer of results to new contexts (Vortrag) Alexandra Lux, Martina Schäfer, Rico Defila, Antonietta Di Giulio, Christoph Görg, Flurina Schneider: Quality of transdisciplinary research processes for fostering transformation? More than evaluation criteria! (Workshop).

Ansprechpartner am ZTG: Martina SchäferEmilia Nagy

Weitere Informationen

 

 
 
 

Buch "Was Bits und Bäume verbindet" erschienen

 
 

 

Die Konferenz "Bits & Bäume" im November 2018 bot mehr als 1.700 Teilnehmer*innen in rund 130 Veranstaltungen das bis dato größte Debattenforum für Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Nach erfolgreichem Crowdfunding ist das Buch »Was Bits und Bäume verbindet« erschienen.

Über 50 Autor*innen aus Tech-Szene, Nachhaltigkeitsbewegung und Entwicklungszusammenarbeit geben Denk- und Handlungsanstöße für eine sozial-ökologische Transformation in digitalen Zeitalter und stellen die Dringlichkeit dar, digitale Technologien und deren Anwendung neu zu denken.

 
 
 

Im Mittelpunkt steht dabei stets die drängende Frage: Welche Digitalisierung wollen wir? Das Buch vereint Grundlagen- und Hintergrundwissen zur Digitalisierung und gibt Handlungstipps für einen kritischen Umgang mit digitalen Technologien und für sozial-ökologische Praktiken.

Die Beiträge beleuchten die Auswirkungen unseres Digitalkonsums im Globalen Süden, den nachhaltigen Umgang mit Daten oder die Risiken und Potenziale eines digitalisierten Wirtschaftssystems. Die verschiedenen Antworten auf diese Frage machen deutlich: Eine zukunftsfähige Digitalisierung muss sich weniger an Interessen einzelner Wirtschaftsakteure, sondern am Gemeinwohl orientieren. Ausgewählte Beiträge der »Bits & Bäume« zahlreiche Infografiken und Porträts geben Denk- und Handlungsanstöße, wie die Digitalisierung die Welt besser machen kann.

Das Buch ist als Open Access Version und  im Oekom-Verlag erschienen (Preis: 20 €).

Wer mehr zu Bits und Bäumen wissen und diskutieren möchte, ist herzlich zum TU Stammtisch eingeladen:

https://asta.tu-berlin.de/aktuelles/bitsundb-ume-erster-stammtisch-berlin

Oder zu einem der Bits & Bäume Foren der Forschungsgruppe „Digitalisierung und sozial-ökologische Transformation“. Die nächste findet am 26.11.2019 statt zum Thema Digitalsteuer: https://www.nachhaltige-digitalisierung.de/bits-baeume/forum-bits-baeume.html

Ansprechpartnerin am ZTG: Vivian Frick

 
 
 
 
 
 
 
 

Personen

 
 
 

 

Rabea-Lorina Dehning

Rabea-Lorina Dehning arbeitet seit August 2019 als Forschungsassistentin im Projekt "PuR - Mit Precycling zu mehr Ressourceneffizienz. Systemische Lösungen der Verpackungsvermeidung". Neben der organisatorischen und inhaltlichen Unterstützung der einzelnen wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und der Gesamtgruppe ist sie u.a. für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Eventplanung zuständig.

 
 
 

 

Michael Neuber

Ab Oktober ist Michael Neuber Gastwissenschaftler am Bereich "Soziale Bewegungen, Technik, Konflikte". Der Fokus seiner Arbeit liegt auf der Erforschung kultureller Praxis sozialer Bewegungen, wobei er sich insbesondere mit Umweltbewegungen und populistischer Mobilisierung befasst hat. Seine Forschung wurde unter anderem durch die Arbeit an der University California Irvine und am Centre for Citizenship, Social Pluralism and Religious Diversity Potsdam vorangetrieben. Während seines Aufenthalts am ZTG wird sich Michael Neuber mit Technologie als Konfliktthema im Zusammenhang populistischer Mobilisierung beschäftigen.

 
 
 

 

Marie Bartels

Marie Bartels hat das ZTG Ende August verlassen. Sie arbeitet ab September 2019 bei dem Stromnetzbetreiber 50 Hertz im Bereich Öffentlichkeitsarbeit.

 
 
 
 
 
 
 
 

Publikationen

 
 
 

Englischsprachige Publikationen

 
 
 

Aufsätze in Zeitschriften

 
 
 

Artikel in nature sustainability erschienen

 
 

 

In der August-Ausgabe von nature sustainability ist unter Mitwirkung von Gabriele Wendorf ein Artikel zu Führungskräften in der inter- und transdisziplinären Forschung erschienen:

„Forging future organizational leaders for sustainability science”. Das Autorenteam internationaler Führungskräfte in der Nachhaltigkeitsforschung beschreibt in dem Artikel die Besonderheiten, die für die Leitung inter- und transdisziplinär arbeitender Forschungseinrichtungen weltweit erforderlich sind.

Gordon, IJ.; Bawa K.; Bammer, G.; Boone, C.; Dunne, J.; Hart, D; Hellmann, J.; Miller, A.; New, M.; Ometto, J.; Pickett, S.; Wendorf, G.; Agrawal, A.; Bertsch, P.;, Campbell, CD.; Dodd, P.; Janetos, A.; Mallee, H. & Taylor, K. (2019): Forging future organizational leaders for sustainability science. Nature Sustainability 2: 647-649. https://doi.org/10.1038/s41893-019-0357-4

 
 
 

Assel Nugmanova; Wulf-Holger Arndt; Md Aslam Hossain and Jong Ryeol Kim (2019): Effectiveness of Ring Roads in Reducing Traffic Congestion in Cities for Long Run: Big Almaty Ring Road Case Study. Sonderausgabe "Toward Sustainability: Transport Geography and Mobility" des Journal Sustainability (ISSN 2071-1050). https://doi.org/10.3390/su11184973

 
 
 

Lux, Alexandra; Schäfer, Martina; Bergmann, Matthias; Jahn, Thomas; Marg, Oskar; Nagy, Emilia; Ransiek, Anna-Christin; Theiler, Lena (2019): Societal effects of transdisciplinary sustainability research - How can they be strengthened during the research process?
In: Environmental Science & Policy; Volume 101 , November 2019, Pages 183-191 (Special Issue des Journals Environmental Science & Policy editiert von TramsImpact)
https://doi.org/10.1016/j.envsci.2019.08.012

Highlights:
•  Fostering societal effects in transdisciplinary research should focus on enhancing the potential   
    for such effects.
•  The relations between framework conditions and research processes are vital as effects can
    rarely be facilitated in isolated projects.
•  Recommendations for an adaptive shaping of research processes are provided to strengthen the
    potential for societal effects.
•  The early stages of a transdisciplinary endeavour are crucial for creating leeway to evolve
    potential effectiveness.

 
 
 

Nagy, Emilia; Ransiek, Anna-Christin; Schäfer, Martina; Lux, Alexandra; Bergmann, Matthias; Jahn, Thomas; Marg, Oskar; Theiler, Lena (2019, accepted): Transfer as a reciprocal process: How to foster receptivity to results of transdisciplinary research. In: Environmental Science & Policy,
Volume 101, November 2019, (Special Issue des Journals Environmental Science & Policy editiert von TramsImpact)

Highlights:
•  Transfer of knowledge and results to other contexts is usually an important goal of
    transdisciplinary research.
•  Transfer beyond originating contexts is a complex process in which different types
    of knowledge are provided and mediated to other contexts.
•  Actors in pick-up contexts also bear responsibility for successful transfer and
    appropriation.
•  Transfer can be steered only to a limited extent, but it can be approached systematically
    through adequate processing of results, identifying and supporting intermediaries and
    addressing potential pick-up contexts.
•  Generating transfer potential for projects depends on being aware of potential pick-up contexts.

 
 
 

Hammad, H., Muster, V., El-Bassiouny, N. and Schäfer, M. (2019), "Status and sustainability", Journal of Fashion Marketing and Management, Vol. 23 No. 4, pp. 537-550. https://doi.org/10.1108/JFMM-06-2019-0115

The paper discusses the possibilities for and limitations of conspicuous motives to foster sustainable consumption in newly industrialized countries in the Middle East. The adoption of westernized lifestyles, spreading in Middle Eastern countries, can represent a venue for motivating sustainable consumption behaviours as a means of status distinction. On the other hand, the trickle-down effect and the preconditions of visibility and exclusiveness pose risks on promoting sustainable consumption by addressing conspicuous motives. The paper suggests that the synergistic interplay between conspicuous and sustainable consumption, as well as barriers and motivations underpinning both constructs, need to be empirically researched.

 
 
 

Elisabeth Süßbauer, Rina Marie Maas-Deipenbrock, Silke Friedrich, Michael Kreß-Ludwig, Nina Langen, Viola Muster (2019): Employee roles in sustainability transformation processes. A move away from expertise and towards experience-driven sustainability management. in:
GAIA 28/S1, 210-217. doi.org/10.14512/gaia.28.S1.7

Der Artikel befasst sich mit dem Beitrag gewöhnlicher Mitarbeiter*innen, die zum Beispiel im Kundenkontakt oder im Lager des Unternehmens arbeiten, für Nachhaltigkeitstransformationen. Es werden Erfahrungen aus vier Forschungsprojekten des BMBF-Programms "Nachhaltiges Wirtschaften" zusammengetragen. Die Projekte fokussierten unterschiedliche Branchen (u.a. Tourismus, Außer-Haus-Gastronomie) und Organisationsformen (u.a. KMU im ländlichen Raum, Ökopionier-Unternehmen). Von den Erfahrungen werden Möglichkeiten abgeleitet, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter*innen in allen drei Rollen stärken können: als Umsetzer, Botschafter und Empfänger von nachhaltigen Praktiken und Innovationen.

 
 
 

Ullrich, Peter (2019): Data and Obstacle: Police (Non)Visibility in Research on Protest Policing. Surveillance & Society 17(3/4): 405-421.

Surveillance & Society

The police, in particular the riot police, can be a rather inaccessible object of investigation, whose reservations towards research are analysed with reference to five barriers: 1) police control of access to the field, 2) the doubly asymmetric research relationship, 3) attempts by the police to steer the process, 4) the sceptical attitude of (potential) interviewees, and 5) the restrained discussion behaviour. However, what appears as a hurdle from a researcher’s perspective allows structures of the object itself to be reconstructed. These include a prevalence of narratives of police “innocence” and “powerlessness” with which resistance against external aspirations for control is buttressed. Most data used are from a grounded theory methodology (GTM) project on video surveillance and countersurveillance of demonstrations, based primarily on group discussions and expert interviews with riot police.

Online abrufbar

 
 
 
 
 
 
 
 

Deutschsprachige Publikationen

 
 
 

Aufsätze in Zeitschriften

 
 
 

Böhm, Uta; Buchin, Oliver (2019): Anlagentechnik energieeffizient betreiben - Hemmnisse und Lösungsansätze für die Betriebspraxis in Nicht-Wohngebäuden, in: FACILITY-Management 04/2019, S.38-40; Artikel als PDF-Datei

 
 
 

Böhm, Uta; Buchin, Oliver (2019): Auswirkungen von organisationsbezogenen Rahmenbedingungen auf die Effizienz von Heizungs- und Kälteanlagen, InfrastrukturRecht, Nr. 1, Januar 2019, Verlag C.H. Beck München und Frankfurt a.M.

 
 
 

Aufsätze im Sammelband

 
 
 

Hempel, Leon; Wittich, Robert; Protschky, Andrea (2019). Integrierte Technikentwicklung durch Konfliktnetzwerke. In: Draude, C., Lange, M. & Sick, B. (Hrsg.), INFORMATIK 2019: 50 Jahre Gesellschaft für Informatik – Informatik für Gesellschaft (Workshop-Beiträge). Bonn: Gesellschaft für Informatik e.V.. S. 445-446. Online verfügbar

Auf der 49. Jahrestagung zum 50-jährigen Bestehen der Gesellschaft für Informatik (der größte Informatik-Vereinigung im deutschsprachigen Raum), stellte im Rahmen des Workshops „Praktische Ansätze zur ELSI-Integration in Technologieprojekte (PRINT)“ Dr. Leon Hempel am 23.09.2019 die am ZTG entwickelte Software „4D-Tool“ vor.  Der Beitrag im Workshopband beschreibt den Ansatz zur integrierten Technikentwicklung und –bewertung durch Konfliktnetzwerke. Die jeder Technologieentwicklung und -implementierung inhärente Konflikthaftigkeit wird als Optimierungspotential begriffen und konstruktiv genutzt, um nicht nur technisch bessere und gebrauchstaugliche, sondern auch ethisch, rechtlich und sozial verträgliche Anwendungen zu ermöglichen. Es lassen sich nicht-intendierte Folgen abschätzen und auch Aspekte  der Wirtschaftlichkeit einschließlich von potentiellen Folgekosten betrachten und bei Gestaltungseinstellungen frühzeitig berücksichtigen. Die softwarebaiserte Methode soll künftig einen zentralen Bestandteil des Methodenrepertoires des ZTG bilden. Sie kann für sämtliche Technikentwicklungen sowie Technisierungsprojekte in Organisationen genutzt werden.

 
 
 

Spode, Hasso: Luxus und soziokulturelle Umwelt im Wandel. In: Roland Conrady / David Ruetz / Marc Aeberhard (Hrsg.): Grundlagen und neue Perspektiven des Luxustourismus, Wiesbaden: Springer-Gabler 2019, S. 58-75

Eine historisch-anthropologische Untersuchung zum Wahrnehmungs- und Funktionswandel des Luxus.

 
 
 
 
 
 
 
 

Interviews und Reportagen

 
 
 

TV:

3Sat: Diskussion mit Claudia Brözel, Kerstin Heuwinkel und Hasso Spode bei Scrobel über „Tourismus-Kollaps“ am 04.07.2019
https://www.3sat.de/wissen/scobel/tourismus-kollaps-100.html

WDR: Interview mit Hasso Spode zu „Flugpassagierzahlen steigen“ am 26.08.2019

RBB: Interview mit Hasso Spode in der Doku-Sendung „Das Dübener Ei“ am 27.08.2019

 

Radio:

SWR 2: Interview mit Hasso Spode in dem Feature „Der Strand als Sehnsuchtsort“ am 27.06.2019

Radio Bremen 2: Interview mit Hasso Spode über „Wandern“ am 14.07.2019

HR 2: Interview mit Hasso Spode zu „Thomas Cook“ am 24.09.2019

RBB RadioEins: Interview mit Hasso Spode zu „Thomas Cook“ am 28.09.2019

RBB: Interview mit Martina Schäfer zum Thema nachhaltiger/klimafreundlicher Konsum am 20.09.2019
https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/rbbkultur_am_vormittag/archiv/20190920_0905/wissen_0910.html

 
 
 

Printmedien:

Projekt 'Neue Mobilität Berlin' - Artikel in der FAZ "Vielleicht ein Leben ohne Auto"

Basierend auf einem Interview mit Gabriele Wendorf ist in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) am 24.08.2019 ein Artikel erschienen, der das Projekt "Neue Mobilität Berlin" vorstellt und erläutert.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/berliner-versuch-vielleicht-ein-leben-ohne-eigenes-auto-16344897.html

Der Artikel als PDF-Datei.

 
 
 
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  Impressum  
 
  Herausgeberin: Dr. Gabriele Wendorf (V.i.S.d.P.)  
  Redaktion: Dr. Gabriele Wendorf, Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer  
 
  Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) der Technischen Universität Berlin  
  Hardenbergstraße 16-18, 10623 Berlin  
 
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