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 4/2019 
 Newsletter des Zentrum Technik und Gesellschaft 
 
 
 
 
 
  
 
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Ihnen den ZTG-Newsletter für das IV. Quartal 2019 zu präsentieren.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und kommen Sie gut ins neue Jahr 2020!

Ihr ZTG-Newsletter-Team

 
 
 
 
 
 
 
 

Inhaltsverzeichnis

 
 
 

Nachrichten

 
 
 

Aktuelle Nachrichten und Termine

    Anmeldung zur Fachtagung "Transdisziplinarität als institutionelle Herausforderung für
    Universitäten" eröffnet!

    TU Berlin for Future – Fortsetzung der Ringvorlesung zum Klimaschutz

    Bits und Bäume Forum: Welche umwelt- und wirtschaftspolitischen Instrumente machen
    die Digitalisierung zukunftsfähig?

    Internationales Interesse am Berliner Mobilitätsgesetz

    Unter 1.000 mach' ich's nicht - Scientist For Future startet Aktion gegen Kurzstreckenflüge
    in der Wissenschaft

Abgeschlossene Projekte

    4D-Sicherheit

Rückblick

    IPB19 Jahrestagung "Soziale Bewegungen im digitalen Zeitalter"

    2nd SUMRICA School in Urgench 28.10.-01.11.2019

    Besuch der Abgeordneten Renate Künast, Lisa Paus und Stefan Gelbhaar beim
    Projekt 'Neue Mobilität Berlin'

    Junge Wissenschaft: Nachwuchsgruppe PuR - Verpackungsmüll vermeiden

    Präsentation des ZTG im Rahmen der ‚Smart Country Convention‘ im CityCube Berlin
    am 23.10.2019

    Forschungsaufenthalt von TU-Wissenschaftler*innen in Brasilien

    2nd International Urban Mobility Dialogue 13th – 16th of November 2019 in Berlin

 
 
 

Publikationen

 
 
 

Englischsprachige Publikationen

Deutschsprachige Publikationen

 
 
 
 
 
 
 
 

Nachrichten

 
 
 

Aktuelle Nachrichten und Termine

 
 
 

Anmeldung zur Fachtagung "Transdisziplinarität als institutionelle Herausforderung für Universitäten" eröffnet!

 
 

Am 24.03.2020 führt die Technische Universität Berlin gemeinsam mit der Leuphana Universität und dem td-net eine Fachtagung zu den Herausforderungen der Institutionalisierung von Transdisziplinarität an Universitäten durch. An der TU Berlin organisiert das ZTG die Tagung gemeinsam mit dem Büro der 1. Vizepräsidentin, Strategischer Bereich Transdisziplinarität.

Neben Vorträgen im Plenum und in Arbeitsgruppen ermöglicht der "Marktplatz" die Vorstellung von guten Beispielen der Institutionalisierung von Transdisziplinarität in Forschung und Lehre in Form von Postern. Wir freuen uns auf zahlreiche Beiträge und eine anregende Diskussion.

Ansprechpartnerin am ZTG: Martina Schäfer

Anmeldung | Vorläufiges Programm

 
 
 

TU Berlin for Future – Fortsetzung der Ringvorlesung zum Klimaschutz

 
 

Scientists for Future hat zum Wintersemester 2019/2020 eine Ringvorlesung zum Thema Klimaschutz gestartet. Die Resonanz ist mit fünfhundert Teilnehmer*innen pro Veranstaltung enorm.

Die Veranstaltung wird ausgerichtet von Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer (ZTG), Prof. Dr. Ulf Schrader (ALÖNK), Dr. Viola Muster (ALÖNK), Dr. Gabriele Wendorf (ZTG) und der Studentischen Vereinigung Fridays For Future an der TU Berlin.

Teilnehmer*innen erhalten einen Überblick über den Stand der Klimaforschung und lernen bestehende Herausforderungen sowie Lösungsansätze für den Klimaschutz kennen.

Die Termine für 2020 können dem Programm entnommen werden. Am 13.01.2020 stellt Martina Schäfer das Thema 'Von liebgewonnenen Gewohnheiten und falschen Anreizen – warum Klimaschutz im Alltag so schwierig ist' vor.

Weitere Informationen | Programm

Zeit: montags 16:15-17:45

Ort: Hörsaalgebäude Elektrotechnik HE 101, Straße des 17. Juni 136 

Ansprechpartnerin am ZTG: Martina Schäfer

 

 
 
 

Bits und Bäume Forum: Welche umwelt- und wirtschaftspolitischen Instrumente machen die Digitalisierung zukunftsfähig?

 
 

 

Am 27. Januar 2020 findet das zweite Forum Bits & Bäume statt. Es dreht sich um die Frage: Welche umwelt- und wirtschaftspolitischen Instrumente machen die Digitalisierung zukunftsfähig? Die Anmeldung ist nun eröffnet:

Ansprechpartnerin am ZTG: Vivian Frick

Weitere Informationen und Anmeldung

 

 
 
 

Internationales Interesse am Berliner Mobilitätsgesetz

 
 

 

Mitarbeiter des Bereichs Mobilität und Raum wurden 2019 mehrfach angefragt, das Berliner Mobilitätsgesetz auf internationalen Konferenzen und Workshops vorzustellen. Zuletzt erfolgten Präsentationen während des „10th Congress of Active Mobility“ in Danzig und im Rahmen des einwöchigen Alumni Workshops des vom China Center der TU durchgeführten Projekts URBANI[XX] an der National Tsing Hua University (NTHU) in Taiwan mit dem Titel “Future City, Future Village”. In beiden Veranstaltungen war die Resonanz auf die vorgestellten Betrachtungen der Entwicklung, des Status‘ und zur Perspektive mit Hinblick auf die Umsetzungspotenziale des Mobilitätsgesetzes in Berlin enorm. Viele Teilnehmende äußerten den Wunsch, ebenfalls über derartig verbindliche Planungs- und Gesetzesgrundlagen ihren Städten zu verfügen und wollen die Berliner Entwicklung weiter beobachten.

Ansprechpartner am ZTG: Michael Abraham

 
 
 

Unter 1.000 mach' ich's nicht - Scientist For Future startet Aktion gegen Kurzstreckenflüge in der Wissenschaft

 
 

Zum Klimastreik am 29.11.2019 wurde die Aktion zum Verzicht auf dienstliche Kurzstreckenflüge in der Wissenschaft auf ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz ausgeweitet. Initiator*innen sind Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer vom ZTG der Technischen Universität Berlin, Prof. Dr. Gisbert Fanselow von der Universität Potsdam und Prof. Dr. Stefan Müller von der Humboldt Universität zu Berlin gemeinsam mit Scientists For Future.

Bis zum 29.02.2020 können Wissenschaftler*innen hier ihre Selbstverpflichtung eingehen: https://unter1000.scientists4future.org/

Pressemitteilung der Scientists for Future vom 28.11.2019

Ansprechpartnerin am ZTG: Martina Schäfer

 
 
 
 
 
 
 
 

Abgeschlossene Projekte

 
 
 

4D-Sicherheit

 
 

Ende November 2019 wurde das Projekt '4D-Sicherheit - Partizipatives 4 Dimensionen-Modell zur systemischen Risikobetrachtung von Sicherheitslösungen im Kontext heterogener Anwendungsfelder' abgeschlossen. Im Rahmen des Projekts wurde die 'Methode zur integrierten Technikbewertung und -entwicklung' etabliert, die als neues Instrument die Methodenkompetenz des ZTG erweitert.

Ansprechpartner am ZTG: Leon Hempel, Robert Linke-Wittich

 
 
 
 
 
 
 
 

Rückblick

 
 
 

IPB19 Jahrestagung "Soziale Bewegungen im digitalen Zeitalter"

 
 

 

Der ZTG-Bereich "Soziale Bewegungen. Technik. Konflikte" war Mitveranstalter der IPB19 Jahrestagung "Soziale Bewegungen im digitalen Zeitalter" am 15. + 16.11.2019, die sich der Nutzung digitaler Technologien in Protesten und sozialen Bewegungen widmet. Über hundert Teilnehmende werden das Thema in 16 Panels und zwei Podiumsdiskussion von vielen Seiten beleuchten.

Peter Ullrich diskutierte im Rahmen einer Podiumsdiskussion zusammen mit Anastasia Kavada, Nhi Le zum Thema 'What you see is what you get? The present and future of digital activism'  und war im Panel 'Social Media, Protest und Polizei' mit dem Beitrag 'Protest Policing und SocialMedia –Überblick und Problemaufriss' vertreten.

Simon Teune hat im Panel 'Mobilisierende Bilder. Wie soziale Bewegungen visuelle Onlinemedien nutzen‘ zum Thema 'Die Evolution digitaler Bildnutzung in der Anti-AKW-Bewegung‘ referiert.

Organisiert wurde die Tagung zusammen mit dem Weizenbaum-Institut, dem Institut für Protest- und Bewegungsforschung und dem Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft.

Konferenzprogramm

Ansprechpartner am ZTG: Peter Ullrich, Simon Teune

 
 
 

2nd SUMRICA School in Urgench 28.10.-01.11.2019

 
 

 

The school was the concluding stage of the second research round in which the results of the research stays were presented and discussed. The school focused on the topic: Accessibility and Sustainable Urban Mobility.

The School consisted of an official part in the hosting Urgench state University, presentations of the guest researchers and experts as well as local stakeholders. Organizers of the project from the TU-Berlin alongside local academics participated in the school, as well as two German students.

... read more

Ansprechpartner am ZTG: Wulf-Holger Arndt

 

 
 
 

Besuch der Abgeordneten Renate Künast, Lisa Paus und Stefan Gelbhaar beim Projekt 'Neue Mobilität Berlin'

 
 

 

Auf Anfrage der Abgeordneten Renate Künast, Lisa Paus und Stefan Gelbhaar informierte das Projekt Neue Mobilität Berlin über die bisherigen Erfahrungen aus der Projektarbeit der vergangenen Jahre. Der mühsame Weg, die Verkehrssituation und das Verkehrsverhalten im Kiez zu verändern und die ersten Früchte des gemeinsamen Vorgehens von Bezirksamt, EMO, BMW und ZTG standen im Mittelpunkt des Austausches. Die Abgeordneten zeigten dabei besonders Interesse an denjenigen Rahmenbedingungen, die von der Bundesebene verändert werden könnten und müssten, um der Verkehrswende mehr Schwung zu verschaffen.

Ansprechpartnerinnen am ZTG: Gabi Wendorf, Carolin Schröder

 
 
 

Junge Wissenschaft: Nachwuchsgruppe PuR - Verpackungsmüll vermeiden

 
 

 

In der TU-intern 05/2019 wird unter dem Titel "Junge Wissenschaft - Verpackungsmüll vermeiden" die Arbeit der Nachwuchsgruppe „PuR - Mit Precycling zu mehr Ressourceneffizienz. Systemische Lösungen der Verpackungsvermeidung“ sowie der Ansatz der Dissertation von Klara Wenzel in einem Artikel auf Seite 7 dargestellt.

Projektwebseite

Ansprechpartnerin am ZTG: Klara Wenzel

 
 
 

Präsentation des ZTG im Rahmen der ‚Smart Country Convention‘ im CityCube Berlin am 23.10.2019

 
 

 

Lu Lu aus dem Bereich "Mobilität und Raum" war vom Bitkom e.V. zur ‚Smart Country Convention‘ im CityCube Berlin am 23.10.2019 eingeladen. In der Session "Mobility for the City of the Future" präsentierte er das Thema ‚Sustainable Urban Mobility Planning (SUMP)‘. In dem Vortrag wurden das Konzept von SUMP vorgestellt und die Rolle von Regierung, Wissensressourcen, Unterstützungsinstrumente und good practices vor 150 Teilnehmer*innen erörtert.
Darüber hinaus war Dr. Gabriele Wendorf von Smart City Berlin (Berlin Partner) eingeladen, Ergebnisse aus dem Projekt Neue Mobilität Berlin und das Projekt StadtManufaktur vorzustellen.

Ansprechpartner am ZTG: Lu Lu, Gabriele Wendorf

 
 
 

Forschungsaufenthalt von TU-Wissenschaftler*innen in Brasilien

 
 

 

Im Rahmen des DAAD-Projekts "Interventions towards Sustainable Consumption – A cross-cultural comparison between Germany and Brazil" haben sich vier Wissenschaftler*innen des ZTG und eine Wissenschaftlerin des Fachgebiets Arbeitslehre/Ökonomie und nachhaltger Konsum (ALÖNK) im November 2019 mit Wissenschaftler*innen der Federal University of Ceara (UFC) und der University of Fortaleza (UNIFOR) ausgetauscht.

Im Mittelpunkt stand der Vergleich von sozialen Innovationen für nachhaltigen Konsum, wie z.B. Bike Sharing, Initiativen der Abfallvermeidung und Regionalwährungen. Die Ergebnisse des Austauschs werden derzeit in Form von Publikationen aufgearbeitet.

Ansprechpartnerin am ZTG: Martina Schäfer

 
 
 

2nd International Urban Mobility Dialogue 13th – 16th of November 2019 in Berlin

 
 

 

Vom 13. - 16. November 2019 fand der 2nd International Urban Mobility Dialogue in Berlin statt. Die Konferenzleitung hatteGabriele Wendorf und moderierte gemeinsam mit Michael Abraham vom ZTG die Veranstaltung. Neben der „Parade of the Cities“, in der verschiedene internationale Städte ihre Mobilitätsstrategien vorstellten, gab es interessante Fachvorträge und viel Raum für Dialoge. Das Konferenzformat wird voraussichtlich schon in 2020 mit dem 3rd International Urban Mobility Dialogue fortgeführt.

Am Samstag den 16. November um 9:00 Uhr hat Carolin Schröder das Thema "New Mobility Berlin – A Joint Project for Reregistering Individual Cars" in einer Session vorgestellt.

Weitere Informationen | Programm

Ansprechpartner am ZTG: Gabriele Wendorf, Michael Abraham

 
 
 
 
 
 
 
 

Publikationen

 
 
 

Englischsprachige Publikationen

 
 
 

Proceedings

 
 
 

Frick, Vivian; Jaeger-Erben, Melanie; Hipp, Tamina (2020). The „making“ of product lifetime: the role of consumer practices and perceptions for longevity. PLATE Product Lifetimes And The Environment 2019. Nissen, N.F. and Jaeger-Erben, M. (Eds.). TU Berlin University Press. ISBN 978-3-7983-3124-2 (print), ISBN 978-3-7983-3125-9 (online) 

In two studies it is explored how electronic devices’ use times are influenced or “made” by users and their (d)evaluation and usage practices. Communicative, symbolic and setting-related predictors of washing machines’ and smartphones’ use time were tested with multiple regressions.

 
 
 

Hipp, Tamina (2019): "Doing value". Modelling of useful life based on social practices. Berlin. Conference: 3rd; Online

This paper presents a model to explain the useful life of devices, which – with recourse to practice theory – is taking technological change, the context of use and the setting of actions into account. The model is based on qualitative interviews that were analysed using grounded theory. At the core of the model are valuation processes that are located in the interactions with the devices and carried out against the background of context of use.

 
 
 

Sonstige

 
 
 

Ullrich, Peter (2019): Expert Opinion on the „Working Definition of Antisemitism“ of the International Holocaust Remembrance Alliance. Berlin: Rosa Luxemburg Stiftung. Online

The “Working Definition of Antisemitism” recognized by the International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) in 2016 is an instrument for collecting data on and fighting antisemitism that has achieved wide dissemination. In a field of action characterized by a high degree of conceptual insecurity, the definition promises conceptual orientation. Indeed, with its concrete language devoid of technical jargon and its tangible examples that illustrate the concept of antisemitism using typical, recurring phenomena, the “Working Definition” has become the basis for the work of various groups of users. The increasing implementation of the “Working Definition” as a quasi-legal basis for administrative action promises regulatory potential. In fact, it is instead an instrument that all but invites arbitrariness.The definition provides procedural legitimacy for decisions that are in fact taken on the basis of other criteria that remain implicit and are specified neither in the definition nor in the examples. The bottom line is that the attempt to solve problems of general conceptual clarification and universal applicability by means of the “Working Definition of Antisemitism” must be seen to have failed. Mainly due to its technical weaknesses, the deficient practice of its application, its nevertheless partly binding legal status and its potential for political instrumentalization with problematic implications for freedom of speech, the use of the “Working Definition of Antisemitism” cannot be recommended. The development of clear and context-specific instruments for practical application is therefore urgently recommended.

 
 
 
 
 
 
 
 

Deutschsprachige Publikationen

 
 
 

Aufsätze in begutachteten Zeitschriften

 
 
 

Böhm, Uta; Schäfer, Martina; Stadler, Maria (2019): Energieeffizienz im Spannungsfeld zwischen Anlagentechnik und sozialen Akteuren. Hemmnisse für den effizienten Betrieb komplexer Heizungsanlagen, in: TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, 28/3 (2019), S. 55-61, Online verfügbar

Der Artikel umfasst aktuelle Ergebnisse des interdisziplinären Forschungsprojektes ENGITO, dass in Kooperation des Fachgebietes Maschinen- und Energieanlagentechnik (ETA) und des Zentrums Technik und Gesellschaft (ZTG) an der TU Berlin durchgeführt wird (Laufzeit: 01/2017 - 08/2021). Anhand der Befunde wird deutlich, dass arbeitsorganisatorische Aspekte eine grundlegende Voraussetzung für den energieeffizienten Betrieb komplexer Wärmeanlagen darstellen, was in der Praxis jedoch meist vernachlässigt wird.

 
 
 

Schäfer, Martina;  Süßbauer, Elisabeth (2019): Top down oder partizipativ? Unternehmensstrategien zur Gestaltung nachhaltiger Arbeitsplätze, in: Zeitschrift Ökologisches Wirtschaften 4.2019, S. 30-36; (Zugang für Abonnenten)

Ambitionierte Nachhaltigkeitsstrategien in Unternehmen umzusetzen gelingt nur mit dem Engagement der Beschäftigten. Der Artikel beschäftigt sich mit der Frage, welches Instrumenten-Mix die Beschäftigten zu mehr Engagement motivieren kann. In einer empirischen Untersuchung wurden verschiedenen Typen unternehmerischer Strategien zur Gestaltung nachhaltiger Arbeitsplätze identifiziert, die im Rahmen des Artikels vorgestellt werden.

 
 
 

Aufsätze im Sammelband

 
 
 

Frick, V., & Santarius, T. (2019). Smarte Konsumwende? Chancen und Grenzen der Digitalisierung für den nachhaltigen Konsum. In Das transformative Potenzial von Konsum zwischen Nachhaltigkeit und Digitalisierung (pp. 37-57). Springer VS, Wiesbaden.

Der individuelle Konsum wird zunehmend digitalisiert, von der Produktsuche über den Erwerb via Onlineshopping bis zur Nutzung digitaler Dienstleistungen wie Sharing-Plattformen. Das Buchkapitel untersucht die Frage, welche Aspekte der Digitalisierung sich förderlich oder hinderlich auf nachhaltigen Konsum auswirken. Basierend auf einer Literaturübersicht ziehen die Autor*innen Schlussfolgerungen bezüglich der Chancen und Risiken der Digitalisierung für eine Transformation des Konsumverhaltens und des Konsumbedarfs in Richtung Nachhaltigkeit.

 
 
 

Theiler, Lena/ Marg, Oskar/ Ransiek, Anna-Christin/ Nagy, Emilia: (2019): Anforderungen an wirkungsvolle Methoden für transdisziplinäre Wissensintegration. In: Sattlegger, Lukas/Larissa Deppisch/Markus Rudolfi (2019): Methoden umweltsoziologischer Forschung. Tagungsband der 15. Tagung der Nachwuchsgruppe Umweltsoziologie, Online verfügbar

Der Beitrag stellt den transdisziplinären Forschungsmodus vor und zeigt auf, wie durch bewusste Methodenwahl gesellschaftliche Wirkungen von transdisziplinären Forschungsprojekten bereits während des Forschungsprozesses befördert werden können.

Tagungsband

 
 
 

Süßbauer, Elisabeth; Buhl, Anke; Muster, Viola (2019): Die Alltagsdimension der Innovation - Organisationale Bedingungen für das Aufgreifen von Konsumerfahrungen Beschäftigter. In: Guido Becke (Hrsg.): Gute Arbeit und ökologische Innovation. Perspektiven nachhaltiger Arbeit in Unternehmen und Wertschöpfungsketten. München: oekom Verlag. S. 119-140. Online verfügbar

Beschäftigte sammeln nicht nur durch ihre berufliche Tätigkeit, sondern auch durch ihren alltäglichen Umgang mit Konsumgütern – sei es am Arbeitsplatz oder im Privatleben – Erfahrungswissen. Dieser Beitrag argumentiert, dass dieses Alltagswissen gewinnbringend in die Entwicklung ökologischer Innovationen eingebracht werden kann. Um diesen Ansatz zu testen, wurden Innovationsworkshops mit Mitarbeitenden neun deutscher Unternehmen durchgeführt und wissenschaftlich begleitet. Allerdings haben nur drei dieser Unternehmen den Prozess erfolgreich bis zum Ende durchlaufen. Um die hohe „Abbruchquote“ zu ergründen, wurden begleitende Interviews mit den verschiedenen Mitgliedern der Unternehmen ausgewertet. Sie zeigen, dass die Einbindung (privater) Konsumerfahrungen von mehreren organisationalen Faktoren abhängt: von der Nachhaltigkeitslogik, der Perspektive auf Arbeit sowie der organisationalen Fähigkeit, mit Ungewissheit umzugehen.

 
 
 

Ullrich, Peter (2019): Organisierung und Mobilisierung im akademischen Kapitalismus, in: Nicole Burzan (Hg.) 2019: Komplexe Dynamiken globaler und lokaler Entwicklungen. Verhandlungen des 39. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Göttingen 2018. . 39, (Okt. 2019). Online verfügbar

Der Aufsatz analysiert die strukturellen Hindernisse für kollektive Interessensartikulation und Mobilisierungserfolge des akademischen Mittelbaus aus Sicht der Sozialen Bewegungs- und der Protestforschung. Protestförderlich scheinen strukturelle Spannungen, subjektives Leiden, und anschlussfähiges Framing mit hoher medialer Resonanz. Doch es dominieren hinderliche Handlungsstrukturen (Fehlen von Ressourcen, politischen Gelegenheitsstrukturen, kollektiver Identität), die im einzelnen erläutert werden: der geringe gewerkschaftliche Organisierungsgrad, das Fehlen alternativer Interessensvertretungen/Konfliktstrukturen, die Engagementfeindlichkeit der Beschäftigungsverhältnisse selbst, doppelte personale Abhängigkeiten, die selbstunternehmerischen Subjektivitäten, die hochgradige Binnendifferenzierung, die Statusdisparitäten und ihre feldinterne Legitimierung, die Flüchtigkeit der Arenen des Konfliktaustrags, die universitätsinterne Verantwortungsdiffusion.

 
 
 

Sonstige

 
 
 

Ullrich, Peter (2019): Gutachten zur „Arbeitsdefinition Antisemitismus“ der International Holocaust Remembrance Alliance. Berlin: Rosa Luxemburg Stiftung. Online

Mit der Annahme und Verbreitung der „Arbeitsdefinition Antisemitismus“ durch die International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) setzt sich diese umstrittene Definition international immer weiter durch. Erst jüngst forderte die Hochschulrektorenkonferenz ihre Anwendung durch alle Hochschulen. Das Gutachten beschäftigt sich mit Notwendigkeit und Hintergründen, rechtlichem Status und Anwendungspraxis, vor allem aber mit der Güte der Definition, das heißt neben einigen Stärken wie Zugänglichkeit und Anschaulichkeit auch mit ihren offensichtlichen Vagheiten und Leerstellen. Zugleich werden die demokratietheoretischen und ethischen Implikationen u.a. im Hinblick auf den Nahostkonflikt erwogen. Das Gutachten empfiehlt von der Definition Abstand zu nehmen und den Begriff „Arbeitsdefinition“ ernst zu nehmen, denn für eine gute Definition bedarf es noch einiger konzeptueller Arbeit.

 
 
 
 
 
 
 
 

Interviews und Reportagen

 
 
 

Peter Ullrich: "Judenhass, doppelte Standards, Kritik an Israel. Forscher Peter Ullrich erläutert seine „Arbeitsdefinition Antisemitismus“. Frankfurter Rundschau, 30.10.2019, Online

 
 
 

Peter Ullrich: „Komplexe Verhältnisse, heftige Affekte, politische Strategien“, LaG-Magazin, ein Expert*innengespräch über Rassismus/Antisemitismus und den Zustand der Debattenkultur, Teilnehmer*innen: Manuela Bojadžijev, Saba-Nur Cheema, Marina Chernivsky, Max Czollek, Sigmount Königsberg, Meron Mendel, Peter Ullrich, Leah Wohl von Haselberg, 01.12.2019, Online

 
 
 

Anlässlich einer Artikels in Nature Sustainability ist in der Dezemberausgabe der TU intern 05/2019 ein Interview mit Gabriele Wendorf erschienen. Kernaussage des Nature Artikels ist es, dass das das transdisziplinäre Forschen eine neue Generation von Forschenden braucht. Gründe dafür wurden in dem Nature-Artikel von international renommierten Nachhaltigkeits-Forschungseinrichtungen zusammengetragen. In der TU intern wird diese Erkenntnis vor dem Hintergrund der Entwicklungen an der TU Berlin reflektiert.

 
 
 
 
 
 
 
 
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  Impressum  
 
  Herausgeberin: Dr. Gabriele Wendorf (V.i.S.d.P.)  
  Redaktion: Dr. Gabriele Wendorf, Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer  
 
  Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) der Technischen Universität Berlin  
  Hardenbergstraße 16-18, 10623 Berlin  
 
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